Europa und das Web 2.0 – Die Zukunft der politischen Kommunikation

Bürokratisch formulierte Print-Newsletter, textlastige Broschüren, unleserliche Gesetzestexte – das sind die Klischeebilder zu den Informationsmedien politischer Institutionen. Auch die EU galt lange als Produzent solcher schwer verdaulicher Kost. Doch in den letzten Jahren hat in diesem Bereich bei den europäischen Institutionen ein bedeutender Wandel eingesetzt. Die klassischen Informationsmittel wie Print-Newsletter oder Broschüren werden mittlerweile nur noch dosiert eingesetzt. Elektronische und oft auch interaktive Medien haben sich in weiten Bereichen etabliert. So ist etwa die Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin auf Facebook präsent. Und die Bonner Regionalvertretung der EU-Kommission informiert Interessierte auf Twitter über aktuelle Events und Entwicklungen. Auf einem eigenen Youtube-Kanal (»EUTube«) stehen zahlreiche Informationsvideos zu Europathemen bereit. Die Weiterentwicklung derartiger Angebote hat bei den Kommunikationsabteilungen der EU hohe Priorität.

pressto ist als »audiovisueller Berater« im Auftrag der Europäischen Kommission aktiv an der Gestaltung und Verbreitung von Web 2.0-Angeboten beteiligt. Im Januar 2012 referierte Projektleiter Robert Sedlak bei einer Tagung von EU-Experten über »die EU und das Web 2.0«.

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Robert Sedlak
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50 Jahre »auf Streife« – spannende Rückblicke

Im April 1962 erschien die erste Ausgabe der »Streife«. Die Polizei NRW bringt dieses Magazin alle zwei Monate heraus. Es wendet sich an alle Polizistinnen und Polizisten im bevölkerungsreichsten Bundesland, wird aber auch in Behörden und von Landespolitikern gelesen. Die ersten Ausgaben der »Streife« enthielten unter anderem Kurzgeschichten und Artikel zur Staatsbürgerkunde. Die fachlichen Themen wie die Ermittlungsarbeit oder die Aus- und Fortbildung sind bis heute weitgehend gleich geblieben, die Ausstattung der Polizei hat sich jedoch deutlich geändert. Damals fuhren Autobahnpolizisten in weißen Porsche-Cabrios. Die kriminaltechnischen Sonderkraftwagen bestanden aus einem umgebauten VW-Bus mit Zeltvordach. Die ersten Polizeihubschrauber wurden angeschafft und die Landespolizeischule in Münster eröffnet. Und auch international war man aktiv: Polizisten aus NRW unterrichteten schon damals an der Polizeischule in Kabul (Afghanistan). In allen künftigen »Streife«-Ausgaben dieses Jahres werden exemplarisch Polizeibeamtinnen und -beamte vorgestellt, die sich an die Arbeit der Polizei in den 1960er und 70er erinnern.
pressto redigiert alle »Streife«-Ausgaben seit 2011 als Schlussredaktion. Die Agentur wird diese Interviews zum Thema »50 Jahre Streife« führen und darüber schreiben.

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Wo sind die Azubis? – Demografischer Wandel sorgt für Probleme

Die letzte Wirtschaftskrise ebbte ab, die Auftragsbücher vieler Logistikunternehmen füllten sich im Jahr 2010 langsam wieder – doch für viele Unternehmer ergab sich damit unerwartet ein neues Problem: Die Arbeitskräfte fehlten.

Seit vielen Jahren wird über den demografischen Wandel berichtet. Es ist heute kein Geheimnis mehr, dass vor allem im Bereich der Facharbeiter ein massiver Arbeitskräftemangel droht. Die Deutsche Logistik-Zeitung setzte sich im Ressort »Personalmanagement« Ende Januar intensiv mit dieser Frage auseinander. In Interviews mit Unternehmensberatern, Wissenschaftlern und Vertretern betroffener Unternehmen wurde nach Ursachen und Lösungen für die Misere gesucht. So berichtete etwa der Personalmanager einer Spedition darüber, dass so mancher Azubi den LKW-Führerschein auf Kosten des Unternehmens mache, dann aber die Lehre abbreche und sich mit der neuen Qualifikation von anderen abwerben ließe – natürlich mit einem höheren Verdienst. Eine Personalberaterin unterstrich die Notwendigkeit, sich auch mit der Laufbahnentwicklung der Mitarbeiter zu befassen und das lebenslange Lernen zu fördern. Doch oft reichen nur spektakuläre Maßnahmen, um Mitarbeiter zu gewinnen oder zu halten: So manches Unternehmen schickt seine Azubis mittlerweile zum Praktikum nach New York, Shanghai oder Sydney, um als Arbeitgeber attraktiver zu sein.

Für pressto-Projektleiter Robert Sedlak, der den fachjournalistischen Beitrag für die Deutsche Logistik-Zeitung schrieb, waren die Recherchen und Interviews hochspannend: „Man merkt hier bereits ganz konkret, wie wichtig ein Umdenken in Politik und Wirtschaft rund um Bildung und Personalmanagement, aber auch eine größere Offenheit für Zuwanderung sind“, so Sedlak.

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Wege ins Agenturbusiness

 „Irgendwas mit Medien“ schwebt wohl vielen Studentinnen und Studenten vor, die ein geisteswissenschaftliches Studium beginnen. Doch wie kann man herausfinden, was einem am besten liegt und wie baut man schon im Studium ein Netzwerk an Kontakten auf? Das fragte sich auch Kristina Limbach. Sie hat sich auf eine Stellenausschreibung als studentische Hilfskraft bei der Agentur pressto beworben.

Kristina, warum hast Du Dich bei pressto beworben?

Ich fand gut, dass die Kundenstruktur der Agentur nicht beliebig ist, sondern dass Ihr Euch auf ganz bestimmte Themenfelder konzentriert. Außerdem ist es eine gute Alternative. Die meisten Kommilitonen denken bei »Redaktion« ja an Zeitung oder Fernsehen, und da gibt es hier in Köln auch viele Adressen, bei denen man versuchen kann, als Studentin unterzukommen. Bevor ich Eure Stellenausschreibung sah, wusste ich gar nicht, dass es auch kleinere Agenturen gibt, die wie externe Redaktionsbüros mit bestimmten Schwerpunkten arbeiten. Deswegen fand ich die Stellenausschreibung auch so interessant.

Warum ist das überhaupt für Dich wichtig, schon jetzt Berufserfahrung zu sammeln?

Ich möchte eben schon während meines Studiums – ich studiere momentan Anglistik und Germanistik – verschiedene Sparten ausprobieren, um zu sehen, was für mich nach dem Studium dann besser passt. Ich war schon einmal im Bereich Verlag/Lektorat tätig und nun kann ich bei pressto eben den Bereich Redaktion/Fachjournalismus kennenlernen.

Und Deine Erfahrung nach den ersten Wochen?

Inhaltliche Recherchen zu Texten oder Fotos für die Projektleiter erledigen, Korrektur lesen – die Arbeit hier ist abwechslungsreich und die Zeit geht eigentlich immer total schnell vorbei.

Kristina Limbach (25) unterstützt pressto seit Januar 2012 als studentische Hilfskraft.

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Kristina Limbach
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limbach@pressto.de



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