Fotoshooting Heide: Bilder sagen mehr als tausend Worte

Ohne gutes Fotomaterial funktioniert der beste Text nicht – und besonders die Publikumsmedien leben von ansprechenden und aussagekräftigen Bildern. Die Nachfrage nach zielgruppengerechten und qualitativ hochwertigen Fotos steigt stetig. Denn sie vermitteln neue Trends, agieren als Hingucker und transportieren Emotionen. Richtig in Szene gesetzt bieten Heidepflanzen besonders viel Potenzial, wenn es um die Platzierung von attraktivem Fotomaterial geht. Eriken und Callunen sind robust und vielseitig einsetzbar: Ob als Tischdeko, Balkon- und Terrassenbepflanzung oder als Innenraumdekoration – für die Lifestylemedien bieten die Herbstblüher vielfältige Möglichkeiten.

Beim dreitägigen Heide-Fotoshooting der Sondergruppe Azerca drehte sich in diesem Jahr alles um das Thema »Gartenparty«. pressto konzipierte, organisierte und begleitete das Shooting. Einen Eindruck von der Atmosphäre vor Ort vermittelt ein kleiner »Making-of«-Film.

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Simone Wroblewski
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Deutschland setzt auf die Energiewende

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima beschloss die Bundesregierung im Juni 2011 das sofortige Aus für acht Kernkraftwerke und den stufenweisen Atomausstieg bis 2022. Der Atomausstieg ist ein wichtiger Bestandteil eines noch viel umfassenderen Konzepts zur Energiewende. Darin geht es auch um den schnelleren Ausbau der Windkraft und der Stromnetze. Die Stromnetze der Zukunft heißen »Smart Grids«. Es sind »intelligente Netze«, weil sie über Informations- und Kommunikationstechnologien verfügen, um das Angebot, die Nachfrage und die Speicherkapazitäten von Strom flexibel und fluktuierend zu steuern.

Das ambitionierte Energiekonzept der Bundesregierung schafft Anreize, damit die Idee des »Smart Grid« flächendeckend umgesetzt werden kann, zum Beispiel durch den Einsatz intelligenter Stromzähler, der so genannten »Smart Meter«. Außerdem wird die Bundesregierung das Energiesparen in Gebäuden stärker fördern. „Der Weg in eine Zukunft ohne weitere ökologische Lasten und ohne Abhängigkeit von teuren Energieimporten eröffnet neue Möglichkeiten für Export, Beschäftigung und Wachstum“, heißt es in Berlin. Denn neue Technologien zur Gewinnung und zum Management der Erneuerbaren Energien müssen entwickelt, erprobt und am Markt eingeführt werden. Das Zeitalter der erneuerbaren Energien soll 2050 erreicht sein.

Die Agentur pressto hat die Titelstory zum Thema »Planning the Smart Energy Future« für das »Germany Investment Magazine« im August 2011 in enger Abstimmung mit den Experten der GTAI verfasst.

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Recycling in X-Large: Wohin mit den Schiffswracks?

Jedes Jahr werden große Schiffe von den Reedereien ausgemustert, weil sie modernen Standards nicht mehr entsprechen oder einfach nicht mehr fahrtauglich sind. Die EU-Kommission spricht von 200 bis 600, die in Brüssel ansässige Initiative »Shipbreaking Platform« sogar von bis zu 800. Doch wohin mit den schrottreifen Giganten der Ozeane? Seit langem hat sich eine unselige Praxis eingebürgert, die das Problem in die ärmsten Regionen der Welt verlagert: Nach der so genannten »Beaching«-Methode werden ausrangierte Tanker einfach bei Flut an die Strände von Bangladesch, Indien oder Pakistan gesteuert. Bei Ebbe kippen die Schiffe um und werden von Wanderarbeitern ohne den nötigen Schutz für Mensch und Umwelt zu Hungerlöhnen auseinandergenommen und nach wertvollen Reststoffen durchsucht.

Die Hamburger Deutsche Verkehrszeitung (DVZ) veröffentlichte im September 2011 einen Artikel, der sich mit den Aktivitäten auf internationaler Ebene zur Beseitigung dieser Missstände kritisch auseinandersetzte. Die Materie wurde dabei aus der Sicht der Menschenrechts- und Umweltaktivisten ebenso beleuchtet wie aus jener der Reeder oder des internationalen Seerechts.

Dieser fachjournalistische Beitrag wurde von pressto-Mitarbeiter Robert Sedlak verfasst.

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Diskussion um den EU-Haushalt 2014 nimmt Fahrt auf

Die EU hat sich in ihrer Strategie »Europa 2020« eine Reihe von inhaltlichen Zielen gesteckt – sie will nachhaltig wachsen, dabei sozial integrativ sein und außerdem auf Innovationen, also »intelligentes Wachstum« setzen. Um diese Visionen möglichst konkret umzusetzen, braucht es finanzielle Mittel. Die derzeitige Finanzplanung der EU setzt noch bis zum Jahr 2013 einen klaren Rahmen, für die Zeit danach werden die Karten neu gemischt.

Im Oktober haben nun mehrere EU-Kommissare ihre Vorstellungen für die zukünftige Mittelverteilung präzisiert: Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos stellt bei der Verteilung der umfangreichen Agrarförderungen die Beziehung zwischen Nahrungsmittelproduktion und Umweltschutz ins Zentrum. Regionalkommissar Johannes Hahn setzt bei der Finanzierung von lokalen Infrastrukturprojekten unter anderem auf Partnerschaftsvereinbarungen, die die Mitgliedstaaten mit der Kommission schließen. Darin sollen klare Zielvorgaben festgelegt und leistungsgebundene Reserven für die erfolgreichsten Regionen vorgesehen werden.

Seit den Zeiten der Kommissionspräsidentschaft Jacques Delors in den 80er und 90er Jahren plant die EU ihre Ausgaben über mehrere Jahre hinweg. Die aktuelle Periode des so genannten »mehrjährigen Finanzrahmens« läuft von 2007 bis 2013, darin sind rund eine Billion Euro verplant – etwas mehr als ein Prozent des gemeinsamen Bruttonationaleinkommens der EU-Staaten. Für die Zeit von 2014 bis 2020 soll die Gesamtsumme nur geringfügig erhöht werden. Es müssen aber neue Verteilungsschlüssel zwischen Bereichen wie Agrarförderung, Regionalpolitik oder Forschung gefunden werden, die möglichst den übergelagerten strategischen Zielen entsprechen.

Der zukünftige EU-Haushalt wird zentrales Thema einer Journalistenreise zu den Brüsseler EU-Institutionen sein, die Robert Sedlak im Auftrag der regionalen Vertretung der EU-Kommission in Bonn begleiten wird.

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