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Gesundheitswirtschaft – so wichtig sind Europas Leitplanken
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Gesundheitswirtschaft – so wichtig sind Europas Leitplanken

Gute Chancen für deutschen Medizintechnikexport

Die Exportstärke der deutschen Wirtschaft profitiert auch vom großen EU-Binnenmarkt.
Die Exportstärke der deutschen Wirtschaft profitiert auch vom großen EU-Binnenmarkt. Im gemeinsamen Wirtschaftsraum der 27 EU-Mitgliedsstaaten fallen viele Formalitäten für den Export von Gütern weg © DarkoStojanovic/Pixabay.

Deutschland ist Exportweltmeister – nicht nur in der Automobilbranche, dem Aushängeschild der deutschen Wirtschaft. Auch bei der Medizintechnik und den Arzneimitteln liegen deutsche Erzeugnisse oft unter den TOP 3 der Importländer, und dies weltweit. Das betrifft zum Beispiel ophthalmologische Geräte – die benötigt ein Augenarzt –, oder auch Geräte für bildgebende Verfahren wie Röntgenapparate oder MRT-Scanner. Deutsche Firmen punkten mit hochwertiger Technik, guter Schulung und einem weltweiten Vertriebsnetz.

Damit die deutsche Medizinexportwirtschaft florieren kann, informiert „Germany Trade and Invest“ die exportorientierten Unternehmen dazu, worauf sie beim Export in ein Land besonders achten müssen. Gerade bei Nicht-EU-Staaten gelten oft unübersichtliche staatliche Regeln, an die man sich halten muss. Sie werden aufgestellt, um die nationale Produktion von Medizintechnik zu schützen und den Import regulieren und auf die wirklich notwendigen Dinge beschränken zu können, die man im eigenen Land nicht herstellen kann.

Innerhalb der Europäischen Union ist dies wesentlich einfacher: Hier gelten die Regeln des gemeinsamen Markts. Und noch mehr: Die Europäische Union will in den kommenden Jahren eine „Gesundheitsunion“ schaffen, mit der sie die Krisenvorsorge und -reaktion für Europa stären will. Dafür werden ein EU-Vorsorgeplan für Gesundheitskrisen und Pandemien sowie einschlägige Empfehlungen ausgearbeitet. Es soll auch ein gestärktes, integriertes Überwachungssystem geschaffen werden, in dem künstliche Intelligenz und andere fortschrittliche Technologien zum Einsatz kommen. Schließlich ist auch die bessere Datenübermittlung wichtig: Die Mitgliedstaaten werden verpflichtet, ihre Berichterstattung über Indikatoren der Gesundheitssysteme zu erweitern, also über freie Krankenhausbetten, spezielle Behandlungs- und Intensivpflegekapazitäten oder die Anzahl der medizinischen Fachkräfte. Außerdem werden aktuell die Befugnisse des Europäische Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und der Europäischen Arzneimittel-Agentur gestärkt.

Investitionen in die Gesundheit sollen wirksame, zugängliche und belastbare Gesundheitssystemen schaffen. Große Programme wie etwa der europaweite Plan zur Bekämpfung von Krebs, der anlässlich des Welt-Krebs-Tags Anfang Februar 2021 verkündet wurde, sind auch immer mit EU-finanzierten Investitionen verbunden.

Die deutsche exportierende Gesundheitswirtschaft profitiert also in doppelter Hinsicht von der EU: Exporte in andere EU-Länder sind aufgrund des gemeinsamen Markts vergleichsweise unkompliziert. Und die EU verschafft durch ihre finanziellen Investitionen in die europäische Gesundheitspolitik den deutschen Arzneimittel-, Telemedizin- und Medizintechnikfirmen lukrative Aufträge.

pressto verfasst laufend aktuelle Meldungen zur Gesundheitswirtschaft für die Webseite der  Exportinitiative Gesundheitswirtschaft.

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